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Im Erdgeschoß befindet sich eine große Stube und die ehemalige Rauchkuchl, in der noch die originale Bohlendecke mit Ruß- und Rauchspuren, sowie ein Fehlboden erhalten sind. Derzeit sind dort Dokumente zum Hausbau, der Hofforschung, der Bauforschung sowie Bilder von früheren Bewohnern ausgestellt. Relikte bäuerlichen Lebens und alte landwirtschaftliche Geräte stehen im Stall und Scheune des typisch niederbayerischen Wohn-Stallhauses.

Im Obergeschoss ist der Störschneiderei, dem Beruf der jüngeren Schwester Katharina Adlhoch, eine kleine Ausstellung gewidmet. Die ältere Schwester Anna war Bäuerin und erledigte zeitlebens die landwirtschaftlichen Arbeiten.

Das karge Leben von alten Leuten wird im Austragskammerl sichtbar. „Austragler“ waren die alten Bauersleute, die den Hof den Nachkommen übergeben hatten und bei freier Unterkunft und Verpflegung im Haus lebten und soweit es die Gesundheit zuließ, mitarbeiteten und die Jungen unterstützten.
Durch Zufall hat man dort eine mittelalterliche Fußboden/Deckenkonstruktion, eine so genannte „Wellerdecke“ mit Fehlboden entdeckt, in dem Funde aus Jahrhunderten konserviert sind.

Eine kleine Sammlung zeigt nebenan vieles von Kindern der letzten 60 Jahre: Kleidung, Spielzeug, Schulsachen und Mobiliar.

Einfache Holzbänke und eine große Tafel zeigen die dürftige Möblierung in einem Schulzimmer vor ca. 50 Jahren.
Aus der Zeit um 1920 stammen Wohnzimmermöbel, die zusammen mit Tisch und Stühlen in der guten Stube standen, die man nur bei besonderen Festen aufsuchte.
Keller
Der Keller an sich ist schon eine Seltenheit, denn es ist der einzige bekannte, d. h. noch erhaltene Weinkeller auf der nördlichen Isarseite. Im 16. und 17. Jahrhundert war der Weinanbau noch stark verbreitet und so gab es allein in Altdorf rund 25 Weinberge. Erst ein Klimawechsel und der steigende Verbrauch von Bier setzte dem ein Ende.
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