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Keltische Schätze im Museum Hoher Besuch zu Gast im Museum
Altdorf. Vor 2300 Jahren gab es in Altdorf am Isarhang, nahe des Friedhofsparkplatzes ein kleines Dorf in dem keltische Familien lebten. Die Häuser sind dann aber von den Bewohnern verlassen worden, denn Frauen, Männer und Kinder zogen ins heutige Italien. Als vor 15 Jahren polnische Archäologen unter Leitung von Prof.. Koblylinski bei Ausgrabungen viele Keramikscherben, Tierknochen und auch wenige Metallteile entdeckten kam auch eine Gewandfibel zum Vors~hein. Genau dieses, in den Überresten der Häuser entdeckte, verrostete, eiserne, nur vier Zentimeter große Schmuckstück weckte das Interesse des Archäologen Dr. Mathias Seidel aus Thüringen.
Der Museumsleiter des Steinsburgmuseqms in Römhild, das herausragende Funde auch eben aus der keltischen Latenezeit zeigt, erläuterte Museumsleiterin Monika Weigl und Kreisarchäologen Thomas Richter, den für Niederbayern einzigartigen Fund. Normalerweise, so Dr. Seidel, finden sich solche Schmuckstücke nur in Gräbern und nicht wie hier in den Überresten eines Hauses.
Dann ist auch der Fundort Altdorf der vom Verbreitungsgebiet her am weitesten südwestlich gelegene. Beim Rundgang durch das Museum zeigte sich Dr. Seidel über die herausragenden Exponate aus acht Jahrtausenden beeindruckt, da sie ja nicht aus einer ganzen Region stammen, sondern aus dem relativ kleinen Ortgebiet von Altdorf, das in vorgeschichtlicher Zeit bedeutend für Transfer von Gütern und Techniken sowie der Reisewege von Völkern war.

Der Thüringer Museumsleiter und Archäologe Dr. Mathias Seidel besuchte das Museum in Altdorf, um sich bei seinem landkreiskollegen Thomas Richter und Museumsleiterin Monika Weigl über die Besonderheit~n der Altdorfer Archäologie zu erkundigen.
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