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Großes Augenmerk liegt auf Arbeit mit Kindern Museumsleiterin und Sozialpädagogen zogen Bilanz bei Sitzung des Kulturausschusses
In der jüngsten Sitzung ließen sich die Mitglieder des Kulturausschusses unter der Leitung von Bürgermeister Franz Kainz von den Sozialpädagogen Antje Rothmeier und Wolfram Heilig, sowie von der Museumsleiterin Monika Weigl über deren Arbeiten im letzten Jahr informieren. Außerdem standen auch weitere Entscheidungen auf der Tagesordnung.
Diplom-Sozialpädagoge Wolfram Heilig berichtete dem Ausschuss über die Jugendsozialarbeit an der örtlichen Hauptschule. Wie Heilig ausdrücklich hervorhob, war die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und dem Lehrerkollegium mit Rektor Scholz an der Spitze ausgezeichnet. Bei der Beratungsarbeit gab es 2009 insgesamt 486 Gespräche und Kontakte, wobei die Einzelfallhilfe allein etwa 57 Prozent der Arbeit betrug. Weitere 32 Prozent erforderten Maßnahmen und Projekte in den Klassen der Hauptschule und etwa elf Prozent wendete man auf für Kooperation und Vernetzung. Wichtige Aufgaben sah Heilig vor allein in den Projekten· zur Sucht- und Gewaltprävention.
Antje Rothmeier, ebenfalls Diplom-Sozialpädagogin, berichtete über den Altdorfer Jugendtreff. Die Pädagogin wusste von überaus zahlreichen Veranstaltungen und Angeboten des Jugendtreffs zu berichten, wobei sportliche Aktivitäten besonderen Anklang fanden. Auch der aktuellen Problematik, zum Beispiel dem Alkoholkonsum, wurde Verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet. Ein großes Thema war auch das Ausbildung- und Bewerbungstraining.
4666 Museumsbesucher Museumsleiterin Monika Weigl wusste von 4666 Besuchern im Heimatmuseum im letzten Jahr zu berichten, wobei sie besonders auf die Museumstage hinwies. Das Museum ist von April bis Oktober immer am letzten Sonntag des Monats geöffnet, wobei hier auch fast immer Sonderausstellungen den Besuchern geboten wurden. Ihr Dank für viel Arbeit galt dem Heimat- und Museumverein mit Hans Seidl als Vorsitzenden, sowie den Mitarbeiterinnen der museumspädagogischen Pogramme, Renate Strigl, Christina Wolf, Anna Raichl und Angelika Müllerott.
Als sensationellen Fund der letzten Zeit nannte Weigl einen Becher, der etwa aus der Zeit des "Ötzi" stammt, wobei das Gefäß vermutlich ursprünglich aus dem kleinen ungarischen Ort Bodrogkeresztur nahe Tokaj stammen dürfte, also rund 870 Kilometer von Altdorf entfernt. Die Museumsleiterin berichtete stolz, dass von dem Buch "Schmankerl aus der Museumsküche" bereits das dritte Tausend gedruckt wurde und bisher über 2000 Exemplare verkauft wurden. Im November dieses Jahres soll ein zweiter Band erscheinen.
Projekte mit Kindern Viel Anklang fanden auch die Schulprogramme, die Ferienangebote sowie die Kleingruppen- programme und die Möglichkeit zur Feier von themenbezogenen Kindergeburtstagen im Heimatmuseum. Jeden ersten Donnerstag im Monat bietet das Museum einen Hoagartn.
Seit September 2009 erbrachte der kommunale Bauhof für die örtlichen Vereine bereits Leistungen in Höhe von über 6000 Euro. Trotzdem sprach sich Bürgermeister Franz Kainz eindeutig persönlich gegen eine Weiterverrechnung an die Vereine aus, zumal diese auch die Gemeinde, zum Beispiel beim Marktfest, dem Christkindlmarkt oder der Flursäuberungsaktion, unterstützen und außerdem zusätzliche gemeinnützige Arbeit leisten. Trotzdem will man den Kostenaufwand weiter exakt beobachten und eventuell die betroffenen Vereine über entstandenen Aufwand informieren.
Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Kulturausschusses auch, zwei Anträge auf Bezuschussung zur Anmietung des Ziegeleistadels oder des Bürgersaals. So sollen jetzt und zukünftig in der bisherigen Höhe diese Zuschüsse der Kindernarrhalla für den Inthronisationsball und dem Rassekaninchenzuchtverein B 610 für deren Vereinsschau gewährt werden.
Abschließend wurde das Gremium noch über einige Maßnahmen der Verwaltung informiert, wobei die Aufwertung des Gebiets "Waldanger" durch Bolz- und Kleinkinderspielplatz besonderes Interesse fand. LZ v. 24.04.2010
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