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Marktgemeinde Altdorf

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Literatur

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Band
[Rundgang] [Adlhoch-Haus] [Stadel] [Garten] [Archäologie]

Stall

ArbeitsgerätHühnerstall

Einen Großteil des Hauses nehmen Stall und Stadel ein. Früher standen dort Kühe, Kälbchen oder Ziegen und ein Hühnerstall. Gleich daneben war genügend Platz für einen Leiterwagen und viel bäuerliches Arbeitsgerät. Darüber im Obergeschoß lagerte man damals noch Berge von Heu und Stroh ein. Heute wird der Raum für Ausstellungen genutzt.

Stadel

An der Stadelwand sind Bilder von vielen Handwerkern zu sehen, die früher in Altdorf ihre Werkstätten hatten. Ernst Gruß hat sie alle im Laufe von Jahrzehnten fotografiert und dem Museum zur Verfügung gestellt. Nicht nur die Handwerker sind darauf zu sehen, man bekommt auch einen Einblick in ihre Werkstätten und auf die Gegenstände, die sie gefertigt haben oder was sie gearbeitet haben.
Eine Auswahl sind der Fischer Andreas Schleiss, der Sattler Fritz Kuhn, der Schuster Josef Scharf und der Schreiner Josef Biberger.Alle sind schon verstorben und ihre Werkstätten gibt es auch nicht mehr.

Fischer,Schleiß Andreas
Der Fischer Andreas "Anderl" Schleiss hat nicht nur Fische gefangen, er war auch ein weit über Altdorf hinaus bekannter Fänger von "Bisamratten". Die Felle dieser Wasserratten sind gegerbt worden, dann hat man sie zu Hüten, Jacken oder Mänteln verarbeiten können. Sein Sohn Andreas Schleiss führt den Beruf des Vaters noch als Hobby fort.
sattler Fritz Kuhn
Als Sattler war Fritz Kuhn nicht nur für Zaumzeug und Lederhosenträger zuständig, er fertigte auch Sessel und polsterte Stühle. In der Stube im Museum steht ein Sofa, das er vor rund 40 Jahren angefertigt hat und trotz der jahrzehntelangen Benützung noch voll in Schuss ist.
Schuster Scharf Josef
Die Schusterwerkstatt von Josef Scharf war früher für seine Kunden ein schier unglaubliches Durcheinander. Aber der Schuster konnte in den Tausenden von einzelnen Schuhen genau sagen, wo der gewünschte lag -- es war immer wie ein kleines Wunder. Josef Scharf war der letzte Bewohner hier im Museum Adlhoch-Haus, er bewohnte die Küche, Stube, sein Schlafzimmer war das jetzige Büro . Seine Liebe galt dem Garten, den er solange er gesundheitlich konnte, als Vorsitzender des örtlichen Garataenbauvereins sorgfältig pflegte.